Förderbedürftige Kinder

Förderbedürftige Kinder
und der Arbeitskreis “Lernstörungen“ am LFVH

Das Lycée Français Victor Hugo bietet förderbedürftigen Kindern sowohl in der Grundschule als auch in der Sekundarstufe ein speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Schulbesuchsprogramm.

Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, gibt es an der Schule einen Arbeitskreis “Lernstörungen“, den pôle TSA (Troubles spécifiques des apprentissages. Dieser setzt sich für die Primarstufe (Vor- und Grundschule) aus dem Grundschuldirektor und Primarstufenlehrkräften zusammen und für die Sekundarstufe (Collège und Lycée) aus dem stellvertretenden Schulleiter, den Klassenlehrern sowie aus Elternvertretern. Für jedes förderbedürftige Kind wird eine eigene Sitzung einberufen, in der das individuelle Förderprogramm mit den Eltern und dem Lehrer- und Betreuungsteam besprochen wird.

Das Betreuungsteam hat folgende Aufgaben:

  • Eltern und Lehrer über Lern- bzw. Teilleistungsstörungen zu informieren und sie für die besonderen Problematiken zu sensibilisieren.
  • Dank gut ausgebildeter und qualifizierter Lehrer Störungen schnell festzustellen.
  • Die Familien zu beraten und an kompetente Stellen weiter zu verweisen, insbesondere mit dem Ziel, die vermutete Lernstörung schnell diagnostizieren zu lassen.
  • Als Bindeglied zwischen Lehrern, Eltern und Therapeuten zu agieren.
  • Förder- bzw. Inklusionspläne wie z. B den PAP (Plan d’accompagnement personnalisé – individueller Betreuungsplan)) oder den PPS (Projet personnel de scolarisation – individueller Unterrichtsplan) zu erstellen. Dies geschieht in der Regel in Absprache mit den Lehrern, Eltern und dem Therapeuten. Letzterer bestimmt auch die zur optimalen Förderung des Kindes individuell benötigten Einrichtungen und Lernmittel.
  • Die Familien von Kindern mit Lernstörungen zu betreuen und zu unterstützen.

Definitionen

Das französische Bildungsministerium sieht ein Verfahren zur Gewährleistung einer an die spezifischen Bedürfnisse förderbedürftiger Kinder angepassten Betreuung von der Vorschule bis zum Lycée vor. Im Rahmen dieses Verfahrens werden den verschiedenen Betreuern und Lehrern eine Reihe von Quelltexten und Referenzen zur Verfügung gestellt, mit deren Hilfe sie den Betreuungsbedarf des Kindes objektiv und einheitlich bemessen und einen individuellen Betreuungsplan (PAP – plan d’accompagnement personnalisé) oder einen individuellen Unterrichtsplan (PPS – projet personnel de scolarisation) erstellen können.

Für eine Ersteinschreibung in die Vor- oder Grundschule wenden Sie sich bitte an den Grundschuldirektor, für die Sekundarstufe an den stellvertretenden Schulleiter.

Falls Sie Fragen haben, Informationen oder Erfahrungsberichte suchen oder Kontakt zu betroffenen Familien aufnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an die Organisation Dys à Francfort, die Ihnen gerne weiter hilft. 

Télécharger le document de l’Éducation nationale „Quel plan pour qui ?“