Autoren auf der Schulbank

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Autoren auf der Schulbank

Autoren auf der Schulbank

Das Projekt “Auteurs à l’école – Autoren in der Schule“ wurde auf die gemeinsame Initiative des Lycée Français Victor Hugo und der Elternvereinigung UPEA ins Leben gerufen und soll den Kindern den Spaß am Lesen vermitteln.

Wie macht man ein Buch? Woher bekommt der Autor seine Ideen? An welcher Stelle kommt der Illustrator ins Spiel? Diese und andere Fragen können die Schüler und Schülerinnen des Lycée Français Victor Hugo nun direkt an die Experten richten, nämlich an die Autoren selbst. Im Rahmen des Projektes “auteurs à l’école – Autoren in der Schule“ organisieren das LFVH und die UPEA bereits seit einigen Jahren Treffen mit Jugendbuchautoren.

Die Initiative beruht auf dem Gedanken, dass Lesen einer der Grundpfeiler des Wissens darstellt und vor allem  Freude macht. Deshalb möchte sie den Kindern den Spaß am Lesen und die Freude an Büchern nahebringen indem sie ihnen die Möglichkeit bietet, Autoren und/oder Illustratoren selbst kennenzulernen. Die Elternvereinigung UPEA unterstützt das Projekt logistisch und finanziell. Für die Koordinierung ist Dominique Petre verantwortlich.

Fünfzehn Autoren in vier Jahren

Jedes Jahr kommen mehrere Jahrgänge, von der dritten Vorschulklasse (Grande section maternelle) bis zur fünften Grundschulklasse (CM2), in den Genuss dieser Treffen, und manchmal auch Klassen der Sekundarstufe, wenn der eingeladene Autor auch Bücher für die Größeren schreibt.

Die Kinder, die bei diesen Veranstaltungen die Hauptakteure sind, bereiten sich mit ihren Lehrern und Lehrerinnen auf den Besuch des Autors vor. Wie sich bereits gezeigt hat, ist diese Vorbereitung jedoch nicht alleine auf die Lektüre des Buches beschränkt! Hier nur einige Beispiele für die Kreativität der Schüler und Schülerinnen (und ihrer Lehrer): Anne Crahay und Annick Masson wurden von den Kindern mit von ihren Geschichten inspirierten Liedern überrascht, während Marie-Aude Murail und Catharina Valckx sogar die Freude hatten zu sehen, wie ihre Figuren für die Dauer einer Theatervorstellung zum Leben erweckt wurden. Dem “grünen“ Autor Jean-Marie Defossez haben es die Kinder zu verdanken, dass sie zu wahren Experten für bedrohte Tierarten geworden sind und sich im Rahmen einer Umweltcharta für “konkrete Aktionen für die Erde“ einsetzen. Albertine und Germano Zullo hat es beim Anblick der Kunstwerke, die durch ihre “Vögel“, “Kleider“ und “Wolkenkratzer“ inspiriert wurden vor Bewunderung schier die Sprache verschlagen. Bei dem Besuch von Chen Jiang Hong waren es hingegen die Kinder, die sprichwörtlich mit den Augen an dem Reispapier hingen, auf dem der Künstler mit großer Geschicklichkeit den Tuschepinsel schwang … Dieses wunderbare Projekt steht unter dem Zeichen zweier Wörter : Austausch und Dialog.